Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer vertritt seit ihrer Gründung im Sommer 2000 die politischen Interessen der Jagdrechtsinhaber auf Bundesebene.

Die Mitglieder der BAGJE sind die 17 eigenständigen Organisationen auf Landesebene.

Vorstand

Jürgen Hammerschmidt aus Schönfeld/Uckermark in Brandenburg ist der Vorsitzende der BAGJE. Weitere Vorstandsmitglieder sind Herr Hans-Heinrich Ehlen (Niedersachsen), Clemens Freiherr von Oer (Westfalen-Lippe), Herr Heribert Metternich (Rheinland-Nassau) und Herr Albert Robold (Bayern). Ehrenvorsitzender der BAGJE ist der langjährige Vorsitzende Bernhard Haase. Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in Berlin, im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft.

Die BAGJE vertritt die Rechte der Jagdrechtsinhaber vornehmlich gegenüber der Bundespolitik. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das bestehende Jagdrechtssystem mit seiner Bindung an das Grundeigentum zu bewahren. Ausschlaggebend für den Fortbestand dieses bewährten Jagdrechts ist die Akzeptanz durch die Bevölkerung und die Politik. Deswegen macht die BAGJE die Anliegen der Mitglieder transparent und koordiniert deren Aktivitäten in der Öffentlichkeit. Wir begleiten etwa zahlreiche Gesetzgebungsverfahren, wie z.B. das Bundesjagdgesetz, naturschutzrechtliche Regelungen oder die Novellierungen von Verordnungen im Interesse der Jagdrechtsinhaber.

Damit ergänzen wir die Arbeit der Landesorganisationen: Deren Aufgabe besteht vor allem darin, den Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer in allen Fragen ihrer täglichen Arbeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.


Der aktuelle Vorstand der BAGJE (v.l.):
Heribert Metternich, Clemens Freiherr von Oer,
Jürgen Hammerschmidt, Albert Robold, Hans-Heinrich Ehlen

Die Landesverbände sind die ersten Ansprechpartner:

  • bei der Beratung zum Abschluss von Pachtverträgen
  • bei Fragen zur Satzung der Jagdgenossenschaft
  • bei Fragen zum Ablauf einer Jagdgenossenschaftsversammlung
  • in Fällen des Wildschadensausgleichs
  • bei der Geltendmachung von Entschädigungen infolge der Durchschneidung des Jagdreviers durch Baumaßnahmen
  • bei der Erstellung eines Jagdkatasters (= Auflistung der Eigentümer einer Jagdgenossenschaft als Grundlage für die ordnungsgemäße Ausschüttung des Pachtzinses)
  • bei Fortbildungen für Jagdvorsteher
  • beim Kontakt zu den Jagdbehörden
  • bei weiteren jagdrechtlichen und -praktischen Fragen der Jagdrechtsinhaber vor Ort

Um die Rechte der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer möglichst effektiv wahrzunehmen, setzen wir auf Kooperation: Sowohl wir als Bundesarbeitsgemeinschaft als auch die Landesverbände arbeiten eng mit anderen Naturnutzerverbänden zusammen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft ist außerdem Mitglied des Aktionsbündnis Forum Natur. In diesem haben sich alle maßgeblichen Nutzerverbände im ländlichen Raum zusammengeschlossen.

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